Kommunale Allianzen

 

 

Modellprojekt „Kommunale Allianzen und Strategien gegen Rassismus und Hass“ 

Bewerbung als Modellkommune bis zum 28.2.2023 möglich 

Das Projekt begleitet zehn Modellkommunen darin, Führungskräfte und Mitarbeitende der Verwaltung gegen Rassismus und Hass zu stärken. Laufzeit ist 2023 bis 2025. In jeder Kommune werden drei Basismodule bedarfsangepasst durchgeführt: 

  1. Aufbau einer lokalen Allianz gegen Rassismus und Hass zwischen Verwaltung, Beratungs- und Hilfestellen sowie den lokal zuständigen Sicherheitsbehörden 
  2. Entwicklung antirassistischer Strategiekonzepte, u.a. zu Clearingverfahren sowie antirassistische Interventions- und Beteiligungsstrategien 
  3. Bedarfsorientierte Trainings und Coachings im Umgang mit Rassismus und Hass  

 

Träger des Projekts ist das Beratungsinstitut IMAP. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie für Antirassismus fördert und unterstützt das Projekt. 

Bis zum 28.02.2023 können Sie sich als Kommune für eine Teilnahme am Projekt bewerben. Das Projekt richtet sich an Landkreise, kreisfreie und kreiszugehörige Städte und Gemeinden. Die Bewerbung erfolgt über ein schnell auszufüllendes Online-Formular:

[Zum Bewerbungsformular]

Sie können auch eine Word-Vorlage nutzen und uns diese ausgefüllt zusenden, an: komma@imap-institut.de 

 

Weitere Informationen zum Projekt sowie ein FAQ (Häufig gestellte Fragen) finden Sie hier:

 

Sie können sich mit weitergehenden Fragen und Anliegen jederzeit an die Projektleitungen Dr. Jenni Winterhagen und Leon Godeffroy unter komma@imap-institut.de wenden. 

Am 31. Januar um 14-15 Uhr und am 16. Februar um 11-12 Uhr finden Online-Informationsveranstaltungen für interessierte Kommunen statt. Sie können sich unter komma@imap-institut.de anmelden. 

 

Ihr Mehrwert als Modellkommune 

  • Sie erhalten eine kostenfreie Beratung durch IMAP von rund 80 Beratungstagen. 
  • Sie stärken sich als Kommunalverwaltung und entwickeln gemeinsam miteinander Lösungsstrategien, die bedarfsorientiert auf Ihre Situation angepasst sind.  
  • Sie nehmen an einem bundesweiten Modellprojekt teil und nehmen eine Vorbildfunktion für andere Kommunen in ihrem Umfeld ein. 
  • Bei einer nicht erfolgreichen Bewerbung nehmen Mitarbeitende Ihrer Kommune bevorzugt an Online-Fortbildungen und am Transferprogramm teil. 

Voraussetzungen für die Bewerbung 

  • Die Teilnahme als Modellkommune ist kostenfrei und erfordert keine Einbringung von Eigenmitteln. 
  • Die Leitung der Gesamtverwaltung (z.B. Bürgermeister:in) oder einer Organisationseinheit (z.B. Dezernent:in) unterstützt die Bewerbung. 
  • Es wird innerhalb der Verwaltung eine Ansprechperson für die Projektkoordination bestimmt, die im Optimalfall thematisch zuständig oder in einer Organisationseinheit verortet ist, auf die ein Schwerpunkt der Projektarbeit gelegt werden soll (z.B. Integrationsbeauftrage:r, oder Mitarbeiter:in im Stab des/der Bürgermeister:in/ Dezernent:in).