Evaluation

 

THEMENFELDER EVALUATION

Wir evaluieren in Themenfeldern, in denen wir selbst arbeiten oder beratend tätig sind. Das tun wir auf verschiedenen Ebenen und in folgenden Themenfeldern:

Organisationen: Arbeitgeberattraktivität | Digitalisierung | Organisationaler Wandel | Interkulturelle Öffnung

Gesellschaft: Integration | Teilhabe und Partizipation | Demokratieförderung | Soziale Innovation

International: Internationale Zusammenarbeit | Kommunale Partnerschaften | Demokratisierungsprozesse | Migration

 

GRUNDSÄTZE

Wir sind DeGEval-Mitglied und arbeiten nach den DeGEval-Standards für Evaluation: Nützlichkeit, Durchführbarkeit, Fairness und Genauigkeit.

Zudem legen wir bei der Evaluierung von bilateralen Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit die OECD/DAC Bewertungskriterien zugrunde.

Darüber hinaus sind für uns acht Grundsätze zentral in der Durchführung von Evaluationsprojekten.

  • Wir arbeiten wissenschaftlich.

Wir arbeiten nach aktuellen wissenschaftlichen Standards der Datenerhebung und -auswertung und evaluieren, wo dies sinnvoll ist, theoriebasiert. Durch Konferenzen und Kooperationsprojekte stehen wir im regelmäßigen fachlichen Austausch und bilden uns laufend fort.

  • Wir evaluieren systemisch.

Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und betrachten den Evaluationsgegenstand immer in seinem spezifischen Kontext. So berücksichtigen wir Wechselwirkungen innerhalb des untersuchten Systems und zwischen System und Umwelt. Durch diesen Blick gewinnen wir Erkenntnisse, die mit anderen Ansätzen schwierig zu greifen sind. Wir gestalten den Prozess mit dem Bewusstsein, dass jede Evaluation eine Intervention ist.

  • Wir arbeiten methodisch vielfältig.

Wir kombinieren quantitative und qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung und nutzen Methoden-, Quellen- und Gutachtertriangulation. So können wir auch komplexe Interventionen evaluieren und dabei gezielt in die Breite sowie in die Tiefe blicken. Dadurch liefern wir belastbare Ergebnisse.

  • Wir arbeiten kundenorientiert.

Wir möchten für unsere Kunden mit unseren Evaluationen einen Mehrwert erbringen. Deshalb bieten wir maßgeschneiderte Evaluationen an, die sich am Erkenntnisinteresse des*der Auftraggeber*in orientieren.

  • Wir kommunizieren zielgruppenadäquat.

Wir berücksichtigen in unseren Projekten die oftmals sensiblen gesellschaftlichen oder politischen Kontexte. Darum nutzen wir zielgruppenadäquate Erhebungsmethoden und verfassen Befragungsinstrumente sowie Evaluierungsprodukte wie Berichte in zielgruppengerechter Sprache.

  • Wir verfolgen einen multiperspektivischen Ansatz.

Wir behandeln komplexe Themen, die nicht eindimensional betrachtet werden können. Deshalb binden wir gezielt unterschiedliche Perspektiven und Stakeholder*innen ein, um zu vollständigen und validen Ergebnissen zu kommen. Somit erhöhen wir außerdem Ownership für die Ergebnisse und ihre Umsetzung.

  • Wir arbeiten in interdisziplinären Teams.

Bei uns arbeiten Evaluationsexpert*innen mit unterschiedlichen fachlichen, thematischen und kulturellen Hintergründen zusammen. So können wir unsere Evaluationsteams interdisziplinär zusammenzustellen und uns zu Hypothesen und Ergebnissen austauschen.

  • Wir arbeiten werteorientiert.

Wir führen Evaluationen durch, die im Einklang mit den Werten und dem Sinn unseres Unternehmens stehen. Uns ist es ein Anliegen, Kunden in ihren Lern- und Veränderungsprozessen zu unterstützen und die Wirksamkeit ihrer Arbeit für eine zukunftsfähige und von Vielfalt geprägte Gesellschaft zu steigern.

 

KUND*INNEN UND PROJEKTE

Wir arbeiten u. a. für Bundesbehörden und -ministerien, Landesministerien, Stiftungen, Sozialversicherungen und Unternehmen.

Ausgesuchte Projekte

  • Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration: Evaluation der durch die Beauftragte geförderten Flüchtlingsprojekte (2019-2020)
  • Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Evaluation und Begleitung des Modellprojektes „Houses of Resources“ (2017-2019)
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Evaluation des Projektes „Faire Mobilität“ (2019-2020)
  • Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg: Evaluation der Einführung von Telearbeit bei einem Sozialversicherungsträger (2019-2020)
  • Engagement Global: Analyse und Bewertung der ersten Phase des Projektes „Kommunale Partnerschaften mit der Ukraine“ (2019)
  • Engagement Global: Erstellung eines Gutachtens zum Thema Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene (2019)
  • Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.: Struktur- und Prozessanalyse des Länderprojektes Marokko (2019-2020)
  • Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.: Struktur- und Prozessanalyse des Länderprojektes Libanon (2019)
  • Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt: Wissenschaftliche Begleitung des „Landesprogrammes für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit Sachsen-Anhalt“ sowie des Beratungsnetzwerkes gegen Rechtsextremismus Sachsen-Anhalt (2018-2019)
  • Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen: Evaluation des Modellprojektes „Einwanderung Gestalten“ (2018-2019)
  • Philipps-Universität Marburg: Evaluation der Weiterbildungsreihe „Systemische Beratung im Kontext Rechtsextremismus“ des Demokratiezentrums Hessen (2019)
  • Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz: Evaluation des Landesprogrammes „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ (2018-2019)
  • Stadt Hannover: Evaluation des „Lokalen Integrationsplans“ (2019)
  • Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.: Wissenschaftliche Begleitung des Kompetenzzentrums Soziale Innovation Sachsen-Anhalt (2019-2021)