Integrationsprojekte

Die gezielte Förderung der Menschen mit Migrationshintergrund ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Integrationsarbeit. Das imap Institut unterstützt verschiedene Zielgruppen, die einer speziellen Förderung bedürfen. Eine besondere Rolle nehmen dabei Kinder und Jugendliche, Eltern, Frauen und Senioren ein. Die Frage des Bildungserfolgs und des erfolgreichen Berufseinstiegs sind entscheidende Schritte, die Integrationsfähigkeit und den Integrationswillen der Zuwanderinnen und Zuwanderer zu stärken. Die Förderung der Menschen mit Migrationshintergrund stellt für das imap Institut eine zentrale Rolle der Integrationsarbeit dar. Hier greifen wir auf die Erfahrung vieler erfolgreich  geführter Projekte zurück.

Interkulturelle Öffnung von Migrantenvereinen

Mit der Vermittlung von interkultureller Kompetenz an Migrantenvereine unterstützt das imap Institut die Eingliederung der Menschen mit Migrationshintergrund in die kommunalen Strukturen ehrenamtlichen Engagements. Durch die interkulturelle Öffnung werden Barrieren für die Kooperation zwischen den Migrantenvereinen und anderen Einrichtungen sowie der Verwaltung abgebaut und somit eine effiziente Zusammenarbeit in der Integrationsarbeit ermöglicht.

Förderung der Arbeitsmarktkompetenz

Mit der Beratung und Qualifizierung von Menschen mit Migrationshintergrund stärkt das imap Institut die Arbeitsmarktkompetenz einer Gruppe, die überproportional von Arbeitslosigkeit und Ausbildungsplatzsuche betroffen ist. Hier werden zum einen Informationsveranstaltungen durchgeführt. Kooperationen mit den lokalen und regionalen Qualifizierungsträgern, den Unternehmen und den Schulen werden eingegangen. Die Netzwerke der Zugewanderten werden dabei aktiv in das Projekt einbezogen.

Förderung des Bildungserfolgs

Mit einem mehrgliedrigen Ansatz fördert das imap Institut den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Zum einen wird die entscheidende Rolle der Eltern für eine erfolgreiche Bildungskarriere anerkannt. Sie werden daher informiert, aktiv einbezogen und mit den Bildungseinrichtungen vernetzt.  Zum anderen werden die Kinder und Jugendlichen über Vorbilder und Qualifizierungsmaßnahmen auf ihrem Bildungsweg unterstützt.

Stärkung von Frauen mit Migrationshintergrund

Mit einem Programm zur interkulturellen Frauenbildungsarbeit hebt das imap Institut die Bedeutung der Bildung für Frauen mit Migrationshintergrund im Rahmen des Integrationsprozesses in der Kommune hervor. Durch Bildungsangebote, die speziell auf die Gruppe der Frauen mit Migrationshintergrund ausgerichtet sind und die Vernetzung verschiedener Frauengruppen werden die großen Potenziale innerhalb dieser Gruppe im Sinne des interkulturellen Dialogs und der erfolgreichen Integration ausgeschöpft.

Gesundheitsprojekte

Gesundheitsvorsorge und Pflegebedürftigkeit von Menschen mit Migrationshintergrund stellen heute und in den kommenden Jahren wichtige Handlungsfelder dar. Aufgrund der demographischen Entwicklung steigt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund stetig an. Zugleich wächst aber auch der Altersdurchschnitt dieser Bevölkerungsgruppe. Gesundheit und Pflege sind sehr starke kulturabhängige Lebensbereiche. Insofern handelt es sich hierbei um interkulturell sensible Handlungsfelder. Daher ist eine intensive Information, Beratung und Betreuung in Kooperation der Fachdienste, Einrichtungen und Multiplikatoren aus dem gleichen Kulturkreis der Zielgruppe eine wichtige Zukunftsaufgabe. 

 

31.01.2012

Verstärkung für das Team

Im Geschäftsfeld Integration & Migration suchen wie einen/eine Praktikanten/in.


26.01.2012

Ratsmitglieder in deutschen Großstädten

Wie gut sind Menschen mit Migrationshintergrund demokratisch vertreten? [mehr]


15.01.2012

Moscheebauten und ihr Konfliktpotenzial

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